Eric Holm arbeitet mit Geräuschen, die er mit einem Kontaktmikrophon an einem Telegrafenmast am Polarkreis gewonnen hat. Er entwickelt daraus eine flächige, solitäre Musik, die von Natur und Isolation spricht und gleichzeitig mit ihrer dronigen Ästhetik die Zentren urbaner Bassmusik zum beben bringt. Eine rohe und gleichzeitig sehr stille Musik, in deren Liebe zur Materialität des Klangs auch eine leichte Erinnerung an Emptyset, die vor zwei Jahren bei "Zwei Tage Strom" zu Gast waren, mitschwingt.