
Geschirr, Fenster und Türen zittern. Geparkte Autos schwingen. Instabile Objekte fallen um. Bäume schwanken. Das Gehen wird schwierig. Häuser werden von ihren Fundamenten geschoben. Bahnschienen werden verbogen. Das Wasser in Seen, Flüssen und Kanälen tritt über die Ufer. Brücken werden zerstört ... [Deutschlandradio, 2016]
Hanna Hartman (1961) ist eine schwedische Komponistin, Klangkünstlerin und Performerin, die in Berlin lebt. Sie studierte Literatur- und Theatergeschichte am Dramatiska Institutet und elektroakustische Musik am EMS in Stockholm.
Seit Anfang der 1990er-Jahre komponiert sie elektroakustische Musik, Werke für Radio und für Ensembles, realisiert Klanginstallationen und tritt weltweit auf. Ihre Arbeit wurde auf zahlreichen Festivals präsentiert, darunter Wittener Tage für neue Kammermusik, Darmstädter Ferienkurse, Akousma Montreal, Eclat Festival und Cut & Splice Festival. Neben der Komposition »Fracture« wird die Klangkünstlerin bei Zwei Tage Strom eine Improvisation mit verstärkten Objekten live aufführen.