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Der österreichische Schlagzeuger Lukas König ist in verschiedensten musikalischen Genres unterwegs. In seinem Solo-Projekt tüftelt der gelernte Jazz-Schlagzeuger mit unterschiedlichsten Beats und verfremdet sein Schlagwerk mit elektronischen Klangeffekten die rhythmisch stottern, flirren oder gar zu explodieren scheinen und lässt Synthesizer-Klänge sporadisch einfliessen. Dabei entsteht eine Musik, die phasenweise an eine lärmende Clubmusik erinnert – einem dystopischen Hip-Hop Track gleich – die körperlich, treibend und bewegend ist. Eine Musik, die aber immer wieder bricht und in komplexe Klangstrukturen abtaucht. Manchmal verklärt schwebend, manchmal in bester Freejazz Manier vor sich hertreibt. Eine packende Live-Musik die aus einem minimalistischen Setup mit Becken, Trigger-Pedalen und Tabletop-Elektronik entsteht.
Lukas König hat am Gustav Mahler Konservatorium in Wien, an der Anton-Bruckner Universität in Linz und an der HKB in Bern studiert. Er erhielt 2009 den «Hans Koller Preis – New York Scolarship», den Bremer Jazzpreis und 2014 den Bawag P.S.K. Next Generation Award (mit Kompost3).
Lukas König ist in unzähligen Projekten aktiv, wie zum Beispiel mit Reggie Washington, Audry Chen, Kazuhisa Uchihashi, Shahzad Isamaily, Moormother, Elliott Sharp, MC Sensational und dem Klangforum Wien.