
Ryoko Akama ist eine japanisch-koreanische Klangkünstlerin, Komponistin und Performerin. Sie arbeitet mit alltäglichen Haushaltsgeräten und scheinbaren Abfällen und benutzt dabei deren unsichtbare Energien wie Wärme, Magnetismus und Schwerkraft für ihre feingliedrigen installativ/performativen Arbeiten. Damit erzeugt sie fragile, stille Hörmomente, die sich in Zeit und Raum subtil manifestieren und so uns nicht nur auditiv, sondern auch visuell mitnehmen.
Am Festival tritt Akama in einer kollaborativen Arbeit mit der in Tokio lebenden interdisziplinären Künstlerin und Improvisatorin Elico Suzuki (suzueri) auf. In ihrer Arbeit kombiniert suzueri Musikinstrumente und selbstgebaute Geräte, um Performances und Ausstellungen zu inszenieren, die von Umwegen und Unruhe geprägt sind. Im Mittelpunkt stehen dabei die Dissonanzen im Zusammenspiel von Instrumenten und Körper sowie die erzählerischen Qualitäten, die durch den Aspekt der Latenz in der Kommunikationstechnologie entstehen.
https://ryokoakama.work
https://suzueri.org